Familienhund
Manchmal denke ich zu einer ganz normalen Familie mit Haus und Kindern gehört ein Hund einfach dazu. Dabei geht vergessen, dass es sich beim Hund nicht um einen Einrichtungsgegenstand handelt. Oft wird gesagt, wenn ich schon mit den Kindern spazieren gehe, kann ich gut auch noch einen Hund mitnehmen. Ein Hund scheint in der Familie so nebenher zu gehen. Ich bin keine Freundin von solchen Aussagen, obschon ich Kinder habe und Hunde halte.
Die Hunde sind bei mir ein sehr Zeit aufwändiges Hobby welches ich als Ausgleich zum Familienalltag betreibe. Klar leben auch meine Hunde als "Familienhunde" voll integriert in unseren Alltag, aber dies reicht einem Hund bei weitem nicht.
Die Erziehung geht oft vergessen bei solchen Hunden die einfach so da sind. Irgendeinmal führt dies zu Problemen. Auch die immer wieder so schön beschriebene Freundschaft zwischen Kindern und Hund ist zwar ganz toll aber nur kontrolliert.
Ein Welpe braucht seine Ruhe, wenn er diese nicht erhält, da die Kinder immer mit ihm spielen, wird er ein aufgekratzter, unkontrollierbarer Junghund.
Es ist so schön einen Hund in der Familie zu halten, aber nur dann, wenn ein Elternteil den Hund als sein Hobby sieht und auch bereit ist viel Zeit in dieses Lebewesen zu investieren. Wenn der Hund nur so nebenher laufen soll, dann bitte ein Stoffhund.
